Deutsche Staatsbürgerin bereitete Anschlag in Pjatigorsk im Auftrag Kiews vor

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB gab heute morgen die Festnahme einer deutschen Staatsbürgerin bekannt. Sie wird beschuldigt, zusammen mit einem Komplizen einen Anschlag auf eine Polizeistation geplant zu haben.

Eine deutsche Staatsbürgerin (Geburtsjahr 1969) soll im Auftrag des ukrainischen Geheimdiensts einen Terroranschlag im südrussischen Pjatigorsk geplant haben. Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, habe sie vorgehabt, möglichst viele Polizeibeamte zu töten. Der Anschlag sei für diesen Morgen geplant gewesen. 

Ein selbstgebauter, 1,5 Kilogramm schwerer Sprengsatz sei im Rucksack der Festgenommenen gefunden worden. 

Laut Planung hätte ein Bürger eines zentralasiatischen Landes die Zündung aus der Ferne auslösen sollen, der Tod der Deutschen sei eingeplant gewesen. Beide Personen sind mittlerweile im Polizeigewahrsam.

Der Mann aus Zentralasien ist im Jahr 1997 geboren und wird als „Anhänger radikaler Ideologien“ beschrieben. Die die Anschlagsplanung steuernden ukrainischen Geheimdienstmitarbeiter hätten sich als Mitglieder einer international agierenden Terrororganisation ausgegeben. Die Deutschen seien in Betrugskriminalität verwickelt gewesen und hätten als unfreiwillige Selbstmordattentäterin geopfert werden sollen, so die Behörden.  

Beide Attentäter haben ein Geständnis abgelegt. Der junge Mann bekannt, einen Eid auf den islamischen Staat abgelegt zu haben.

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