
"Euer Geld stinkt – wie ihr" – Wählerbeleidigung: AfD verklagt "Comedian" Kurt Krömer

Aktuell sorgen gleich zwei ZDF-protegierte "Comedians" für kontroverse Wahrnehmungen und Diskussionen, speziell in den sozialen Medien. Nach dem geschmacklosen Affront von Jan Böhmermann gegen den AfD-Politiker Siegmund, attackierte am Freitag der Vorwoche sein Kollege Kurt Krömer potenzielle AfD-Wähler und Sympathisanten. Die Wortwahl fiel dabei unmissverständlich aus: "Keine Tickets für AfD-Wähler", so die polemische Ankündigung. Die Begründung lautete: "Euer Geld stinkt, genauso wie ihr."

Nachweislich empfindet sich die ÖRR-Riege an sogenannten Comedians und Satirikern in der Eigenwahrnehmung der vermeintlichen Unantastbarkeit, so exemplarisch Sarah Bosetti, Jan Böhmermann und aktuell demnach auch der Solo-Künstler Kurt Krömer.
In einem auf Instagram am 9. Oktober veröffentlichten Beitrag sah sich Krömer dabei veranlasst, auf den aktuellen Anti-AfD-Feldzug mit aufzuspringen. So lautete seine medienwirksame Wahrnehmung zum Thema und dem Hinweis auf kommende Veranstaltungen:
"Moin Leute, Ticketvorverkauf läuft richtig gut an, danke dafür. Ich wollte mich an dieser Stelle auch nochmal an unsere geistig abgehängten Freunde von der AfD richten. Keine Tickets für AfD-Wähler, euer Geld möchte ich nicht, das stinkt, genauso wie ihr. Außerdem habe ich keine Lust auf der Bühne zu stehen und in irgendwelche Schweinegesichter zu gucken. Meine Shows sind und bleiben halal. Danke!"
Und wieder beleidigt ein ÖRR-Mann jeden dritten Deutschen. Schluss mit Kurt Krömer im ZDF! Für solche Propagandisten dürfen niemals Rundfunkbeiträge verschleudert werden. Ab morgen gibt es die Petition „Keine Gebühren für Wählerbeschimpfungen – ZDF muss Zusammenarbeit mit Kurt Krömer beenden!“
— Dennis Hohloch 🦅 🇩🇪 (@Dennis_Hohloch) October 12, 2026
Die AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg reagierte auf die bewusste Provokation, ausgehend von den kontroversen Wahrnehmungen in den sozialen Medien, und "stellt sich schützend vor die Wähler ihrer Partei", so die X-Erklärung. Der parlamentarische Geschäftsführer und medienpolitische Sprecher Dennis Hohloch kündigte auf einer gestrigen Pressekonferenz an, dass die Fraktion "Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den TV-Komiker Kurt Krömer" stellen wird.
Im Rahmen eines X-Videos informiert Hohloch zudem darüber, dass parallel eine Petition gestartet wurde, bezugnehmend auf die Planung einer neuen Sendung beim "beitragsfinanzierten ZDF". Dazu heißt es nach der verbalen Entgleisung von Krömer:
"Wir fordern deshalb das Ende der Zusammenarbeit."
Kurt #Krömer beschimpft AfD-Wähler als „Schweinegesichter“ und erklärt, ihr Geld nicht haben zu wollen. Gleichzeitig erhält er eine neue Sendung beim beitragsfinanzierten ZDF. Wir fordern deshalb das Ende der Zusammenarbeit. ✍️ Jetzt Petition unterschreiben und teilen! 🔗 https://t.co/ht2VPlyG9P
— Dennis Hohloch 🦅 🇩🇪 (@Dennis_Hohloch) October 12, 2026
Die Webseite des Petitionsanbieters, openPetition, informiert potenziell Interessierte dabei vor Abbildung des AfD-Petitionstextes mit einem vermeintlich notwendigen Hinweis.

Mit dem Video sorgte Krömer damit vor dem Auftakt seiner aktuellen Lesetour für breite Aufmerksamkeit. Der am Freitag veröffentlichte Instagram-Beitrag wurde mittlerweile mehr als eine Million Mal aufgerufen.
Ende Oktober beginnt Krömer seine angekündigte Lesetour in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt steht dabei sein Buch mit dem Titel: "Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Meine Depression".
Krömer, der mit bürgerlichem Namen Alexander Bojcan heißt, schildert seine langjährigen Erfahrungen "mit einer schweren Depression, seinen Aufenthalt in einer Tagesklinik und seinen Weg in ein Leben ohne Alkohol", so der Verlag vorab informierend.
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