Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Panzer rücken im Raum Saporoschje vor

5.11.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Russische Drohnenpiloten unterstützen Infanterie beim Vormarsch (Video)
Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Süd kämpfen, unterstützen die Einheiten, die im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk vorrücken. Dies gibt Russlands Verteidigungsministerium bekannt. Wie es heißt, wurden bei einem jüngsten Einsatz das gepanzerte HMMWV-Kampffahrzeug aus US-Produktion und zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee zerstört. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
20:53 Uhr
UNO fordert Bestrafung der Verantwortlichen für Geheimgefängnis in der Ukraine
Die Personen, die für die Einrichtung geheimer Folterstätten in der Ukraine verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Dies erklärte die Sprecherin des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) Ravina Shamdasani der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Das Büro sei dabei, weitere Informationen über das Geheimgefängnis bei Kiew sammle.
Sollten sich die Verstöße bestätigen, müsse den Betroffenen die notwendige Unterstützung zuteilwerden und der Zugang zu Rechtsbehelfen gewährleistet sein, fügte die Sprecherin hinzu.
20:43 Uhr
Fico: Bedauerlich, dass Brüssel keinen Plan zur Friedenslösung im Ukraine-Konflikt vorlegen kann
"Es betrübt mich ungemein, welch schwache Rolle die Europäische Union in der globalen Politik spielt", sagt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Der Politiker äußert sich dazu bei einer Pressekonferenz im Anschluss an eine gemeinsame Regierungssitzung der Slowakei und der Ukraine in Lwow. Darüber berichtete der slowakische Fernsehsender TA3 am Donnerstag.
Brüssel sei derzeit nicht in der Lage, einen geeigneten Friedensplan für die Ukraine vorzulegen, meint Fico. Und weiter:
"Wie ist es möglich, dass ein Zusammenschluss von 27 Staaten nicht in der Lage ist, solche Initiativen vorzubringen? Ich denke, das ist eine Frage, über die wir in der EU nachdenken sollten."
"Jemand muss kommen und sagen: Dies ist ein relevanter Friedensplan", sagt Fico. Doch mit großer Traurigkeit müsse er feststellen, dass die EU-Mitgliedstaaten zurzeit mit sehr ernsten wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hätten.
"Und es mangelt uns an politischer Führung."
20:32 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 35 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Rjasan, Orjol, über der Region Krasnodar und der Republik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
20:19 Uhr
Drohnen setzen Ausrüstung und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Süd an der Front bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, eliminierten sie Fahrzeuge sowie zwei Deckungen des Gegners samt Personal.
19:49 Uhr
Vizeaußenminister: Russland offen für Dialog mit Europa auf Augenhöhe
Die russische Staatsführung hat mehrfach erklärt, dass Moskau zu Kontakten mit allen europäischen Ländern bereit ist, die ihrerseits ebenfalls Bereitschaft dazu zeigen. Die Voraussetzung ist dabei, dass der Dialog auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt beruht. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Dmitri Ljubinski der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Damit reagiert der Diplomat auf die Frage, ob die russische Seite nach dem jüngsten Besuch einer slowakischen Delegation in Moskau die Möglichkeit in Betracht ziehe, ähnliche Treffen mit Vertretern anderer europäischer Staaten zu organisieren.
Ende Oktober besuchte der slowakische Außenminister Juraj Blanár Moskau. Er erklärte, sein Besuch sei in erster Linie im Interesse der Energiesicherheit der Slowakei erfolgt. Der Verzicht auf russische Energielieferungen, der von der Brüssel gefordert werde, könne Bratislava bis zu 16 Milliarden Euro kosten, sagte Blanár.
19:29 Uhr
Sacharowa: Westen fährt allmählich das antirussische Ukraine-Projekt zurück
Die westlichen Sponsoren unterstützen das Kiewer Regime nicht mehr in dem Umfang, den sie versprochen haben und den Kiew selbst gefordert hat. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte dies bei einem Pressebriefing am Donnerstag. Der Westen beginne bereits, das eine oder andere zu ahnen, und werfe nicht mehr wahllos mit Geld um sich, fügte sie hinzu.
Dies hänge damit zusammen, dass der Westen sehr wohl verstehe, dass das antirussische Projekt mit dem Namen "die Ukraine" in einer Sackgasse gelandet sei, so Sacharowa weiter. Die westlichen Länder seien also dabei, ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit der Ukraine-Hilfe zurückzufahren.
18:57 Uhr
Russisches Militär nimmt weiteres gegnerisches Schiff ins Visier
Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzen ihre Drohnenangriffe auf Seeschiffe fort, die militärische Güter für die ukrainischen Truppen befördern. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Demnach wurde tagsüber am Donnerstag im Schwarzen Meer, 107 Kilometer südwestlich von Odessa, ein Frachtschiff getroffen, das militärische Ausrüstung sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck in die Ukraine transportierte.
18:28 Uhr
2025 geehrt, heute in U-Haft: Kiew verhaftet Ärztin Walentina Molodaja

Ein Gericht in Kiew hat am Mittwoch Untersuchungshaft gegen die 49-jährige Walentina Molodaja angeordnet. Sie hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag die Freilassung gefolterter Männer und eines 14 Jahre alten Jungen aus einem Geheimgefängnis in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt erzwungen. Am 4. November wurde Walentina Molodaja als Provokateurin auf die Todesliste der ukrainischen Webseite Mirotworez gesetzt.
Dabei zählte Molodaja noch im Jahr 2025 zu den hundert besten Ärzten der Ukraine und erhielt eine staatliche Auszeichnung. In den sozialen Netzwerken erinnern Unterstützer nun an ihren selbstlosen humanitären Einsatz seit dem Jahr 2022 und nehmen die furchtlose Ärztin gegen die Vorwürfe in Schutz.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
