Liveticker Ukraine-Krieg: Lager mit Kampfdrohnen in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen

11.08.2026 12:16 Uhr
12:16 Uhr
Experte: Ukrainischen Kämpfern droht Einkesselung bei Woltschansk
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko könnten bis zu 1.000 ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselt werden, da die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt vorrücken und das Aufmarschgebiet ausweiten.
"Unsere Jungs arbeiten daran, einen Kessel in Wowtschansk zu bilden. Sollte die Operation erfolgreich verlaufen, wird ein großes Gebiet befreit. Gleichzeitig wird eine Gruppe ukrainischer Kämpfer eliminiert. Zwischen 500 und 1.000 ukrainische Soldaten könnten sich in diesem Raum befinden und eingekesselt werden."
11:43 Uhr
Ukrainische Armee attackiert ziviles Fahrzeug in Energodar: Drei Verletzte
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Fahrzeug in der Industriezone von Energodar wurden drei Zivilisten verletzt. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilt mit, dass einer von ihnen sich in einem kritischen Zustand befinde.
Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhielten.
11:14 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 200 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 68 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 230 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, eine Garage und ein Fahrzeug beschädigt worden.
10:52 Uhr
Militärische Ziele in der Ukraine mit Präzisionswaffen getroffen

Archivbild: Ukrainische Einsatzkräfte löschen einen Brand in einem Gebäude in Kiew, das bei einem Angriff der russischen Streitkräfte getroffen wurde, 30. Juli 2026Maxym Marusenko/NurPhoto via Getty Images / Gettyimages.ru In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Attacke auf Kiew wurde das Terminal Nowaja Potschta getroffen. Dieser automatisierte Sortierkomplex wurde zur Lagerung und Verteilung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt. Dazu gehören Komponenten für die Produktion von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite sowie Robotersysteme und Systeme für die elektronische Kampfführung.
Darüber hinaus hat das russische Militär das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3 in der ukrainischen Hauptstadt angegriffen. Dabei handelt es sich um ein großes Lager mit einer Fläche von ca. 50.000 Quadratmetern. Der Gegner hatte dort Kampfdrohnen (bis zu 15.000 Stück) gelagert, darunter auch solche mit Wärmebildkameras (vom Typ Beschket, Spuk, Komik-A und Gorobez), sowie Bodenkontrollstationen und deren Komponenten.
In der Stadt Saporoschje wurde das Hüttenkombinat Saporoschstal beschädigt. Dieses Unternehmen ist ein führender Hersteller von Blechprodukten, die unter anderem zur Produktion von Panzerungen für Militärfahrzeuge und Schutzwesten verwendet wurden. Außerdem rüstete es schwere Panzerfahrzeuge mit Schutzplatten gegen Drohnenangriffe aus.
10:27 Uhr
Politico: EU-Staaten nahe Russland verzichten nicht zugunsten Kiews auf ihre Patriot-Systeme
Die EU-Staaten in Russlands Nachbarschaft wollen laut einem Bericht der Tageszeitung Politico immer seltener ihre Patriot-Systeme oder Abfangraketen an die Ukraine abgeben, da sie ihre eigene Luftverteidigung als unzureichend einstufen.
Ein hochrangiger Beamter sagte gegenüber dem Blatt, ukrainische Diplomaten würden mit Staaten, die über solche Systeme verfügen, verhandeln. Letztlich hänge aber alles von den USA ab. Washington könnte helfen, tue dies jedoch nicht, wodurch die Lage für alle anderen erschwert werde.
09:59 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Orte in 19 Bezirken angegriffen. Wie es heißt, seien bei den Attacken mindestens 14 Geschosse abgefeuert und 273 Drohnen eingesetzt worden, von denen 147 abgefangen wurden. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.
Zwei Zivilisten seien ums Leben gekommen, zwölf weitere erlitten Verletzungen, teilte der Krisenstab mit.
Darüber hinaus seien bei den Angriffen 42 Privathäuser, fünf Betriebe, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte sowie 82 Fahrzeuge beschädigt worden.
09:35 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 396 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orenburg, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow, Tula, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.
08:59 Uhr
Gebiet Woronesch meldet Opfer nach ukrainischen Drohnenangriffen
In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte 15 ukrainischen Drohnen über der Stadt Woronesch und fünf Bezirken zerstört. Dies teilt Alexander Gusew, der Gouverneur des Gebietes Woronesch, am Morgen mit.
Seinen Angaben nach sei ein Mann durch herabfallende Drohnenteile schwer verletzt worden. Er sei später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zwei weitere Personen erliitten ebenfalls Verletzungen: Ein Mann befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf der Straße, der andere auf dem Gelände eines großen Logistikzentrums.
Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen sei es zu einem Brand auf dem Gelände zweier Logistikzentren gekommen. Drei Lkw und ein Pkw seien ebenfalls durch Trümmer beschädigt worden, fügte Gusew hinzu.
08:17 Uhr
Luftverteidigung in Moskau und Region wehrt Drohnenangriffe ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Zwischen 20:30 Uhr am 10. August und 8:30 Uhr am 11. August seien insgesamt 237 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen. Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Drohnen auf großer Entfernung neutralisiert. Dabei seien 13 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
07:35 Uhr
Miroschnik: Bei Kiews Angriffen binnen einer Woche 43 Zivilisten getötet, 376 verletzt

SymbolbildNatalja Selewjorstowa / Sputnik In der vergangenen Woche wurden mehr als 400 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 419 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 376 Personen wurden verletzt, darunter 24 Kinder, 43 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje und Cherson, im Region Krasnodar sowie in der DVR verzeichnet."
Miroschnik präzisierte, dass 399 Personen durch Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen verletzt worden seien.
Seinen Angaben zufolge habe der Gegner in den vergangenen sieben Tagen 7.061 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

