Liveticker Ukraine-Krieg: Bei Kiews Angriffen binnen einer Woche 43 Zivilisten getötet, 376 verletzt

11.08.2026 09:59 Uhr
09:59 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Orte in 19 Bezirken angegriffen. Wie es heißt, seien bei den Attacken mindestens 14 Geschosse abgefeuert und 273 Drohnen eingesetzt worden, von denen 147 abgefangen wurden. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.
Zwei Zivilisten seien ums Leben gekommen, zwölf weitere erlitten Verletzungen, teilte der Krisenstab mit.
Darüber hinaus seien bei den Angriffen 42 Privathäuser, fünf Betriebe, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte sowie 82 Fahrzeuge beschädigt worden.
09:35 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 396 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orenburg, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow, Tula, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.
08:59 Uhr
Gebiet Woronesch meldet Opfer nach ukrainischen Drohnenangriffen
In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte 15 ukrainischen Drohnen über der Stadt Woronesch und fünf Bezirken zerstört. Dies teilt Alexander Gusew, der Gouverneur des Gebietes Woronesch, am Morgen mit.
Seinen Angaben nach sei ein Mann durch herabfallende Drohnenteile schwer verletzt worden. Er sei später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zwei weitere Personen erliitten ebenfalls Verletzungen: Ein Mann befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf der Straße, der andere auf dem Gelände eines großen Logistikzentrums.
Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen sei es zu einem Brand auf dem Gelände zweier Logistikzentren gekommen. Drei Lkw und ein Pkw seien ebenfalls durch Trümmer beschädigt worden, fügte Gusew hinzu.
08:17 Uhr
Luftverteidigung in Moskau und Region wehrt Drohnenangriffe ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Zwischen 20:30 Uhr am 10. August und 8:30 Uhr am 11. August seien insgesamt 237 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen. Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Drohnen auf großer Entfernung neutralisiert. Dabei seien 13 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
07:35 Uhr
Miroschnik: Bei Kiews Angriffen binnen einer Woche 43 Zivilisten getötet, 376 verletzt

SymbolbildNatalja Selewjorstowa / Sputnik In der vergangenen Woche wurden mehr als 400 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 419 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 376 Personen wurden verletzt, darunter 24 Kinder, 43 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje und Cherson, im Region Krasnodar sowie in der DVR verzeichnet."
Miroschnik präzisierte, dass 399 Personen durch Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen verletzt worden seien.
Seinen Angaben zufolge habe der Gegner in den vergangenen sieben Tagen 7.061 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.
10.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Deutsche Illusionen - oder: Wer möchte eigentlich, dass Russland verliert?

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Russland hat die Ukraine überfallen, lautet die deutsche Erzählung zum Ukraine-Krieg. Der Akt war böse, Russland muss verlieren. Implizit herrscht die Vorstellung, dass diese Auffassung weltweit geteilt wird. Das ist ein Trugschluss mit fatalen Folgen. Deutschland lebt in einer Illusion.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.21:51 Uhr
Fünfjähriges Mädchen stirbt bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist ein fünfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Angriffs schlief es auf dem Balkon eines Wohnhauses. Dies teilte der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, mit.
Laut dem Gesundheitsminister von Tatarstan, Almir Abaschew, starb das Mädchen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Minnichanow erklärte zudem, dass das Wohnhaus vermutlich stärker beschädigt worden wäre, wenn eine Drohne nicht zuvor einen Baum getroffen hätte, wodurch der Aufprall abgefedert wurde.
Bei dem Angriff auf zivile und industrielle Objekte wurden jüngsten Angaben zufolge 13 Menschen getötet und 78 verletzt. 25 Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.
21:45 Uhr
Medien: Russische Seeblockade könnte ukrainische Wirtschaft schnell abwürgen
Die Folgen der russischen Angriffe auf die ukrainischen Häfen von Odessa könnten die Wirtschaft des Landes schwer treffen. Dies berichtet das kroatische Portal Geopolitika.news.
"In Kiew wusste man von Anfang an, dass Angriffe tief in russisches Gebiet das Risiko einer russischen Vergeltung mit sich bringen. Doch wahrscheinlich hat niemand damit gerechnet, dass Moskau de facto eine Seeblockade der Ukraine errichten würde. Und während Kiew und andere Städte früher oder später wiederaufgebaut werden können, würgt eine Seeblockade die Wirtschaft und die Einnahmen des Landes in Echtzeit ab."
Dadurch würden Importe dringend benötigter Waren und Waffen blockiert. Zugleich sei der Export von Agrar- und Industrieprodukten unterbrochen. Dies verursacht erhebliche Verluste für die Produzenten, deren Lagerbestände anwachsen. Viele von ihnen seien gezwungen, ihre Produktion zu reduzieren oder ganz einzustellen.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte weiterhin die Hafeninfrastruktur und Schiffe der Ukraine angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
21:30 Uhr
Ukrainischer MiG-29-Kampfjet stürzt im Gebiet Odessa ab
Ein ukrainischer MiG-29-Kampfjet ist im Gebiet Odessa abgestürzt. Dies teilen die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. "Am Abend des 10. August 2026 ging ein MiG-29-Kampfjet der Luftstreitkräfte verloren", heißt es in einer Mitteilung. Demnach verlor der Pilot beim Abschuss einer Luft-Luft-Rakete die Kontrolle über die Maschine. Das Flugzeug geriet daraufhin in Brand und stürzte ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

