Liveticker Ukraine-Krieg: Lager mit Kampfdrohnen in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen

11.08.2026 15:13 Uhr
15:13 Uhr
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt am Dienstag mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.
Die Einheiten des Truppenverbands Ost hätten demnach ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje befreit.
Zudem hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord im Zuge ihres aktiven Handelns die Ortschaft Schtscherbakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen.
14:49 Uhr
Russlands Außenministerium nennt größte Lieferanten von Drohnenteilen für ukrainische Armee
Großbritannien, Deutschland, Schweden und Kanada seien die Hauptlieferländer von Teilen für ukrainische Drohnen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.
"Großbritannien ist der aktivste Lieferant von Hauptkomponenten und Bauteilen für unbemannte Luftfahrzeuge an Kiew, die dann als Kampfdrohnen gegen Zivilisten eingesetzt werden. Deutschland liefert Waffen in großen Mengen, und auch Schweden ist beteiligt. Kanada spielt ebenfalls eine aktive Rolle."
14:30 Uhr
Vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Armee getroffen
Die Einheiten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben gegnerische Militärziele in den Gebieten Charkow und Sumy sowie im von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk angegriffen. Dies teilt das Verteidigungsmilisterium in Moskau mit.
Wie es heißt, seien alle drei Objekte im Zuge von Aufklärungsoperationen entdeckt worden. Das russische Militär habe mit FAB-250-Flugbomben und einer leichten Mehrzweck-Lenkrakete Luftangriffe auf die identifizierten Ziele durchgeführt.
Infolge der Attacken seien vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Einheiten nahe den Siedlungen Donezkoje in der DVR und Boldyrewka im Gebiet Charkow sowie eine Drohnenleitstelle nahe der Ortschaft Porosok im Gebiet Sumy getroffen worden.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
13:59 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.325 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 26 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 370 Kämpfer. Russlands Armee setzte einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und 15 Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem wurden elf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitionslager, Lager für Kampfdrohnen, ein Patrouillenboot im Schwarzen Meer sowie Logistikzentren angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 154 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russlands Luftabwehrkräfte schossen zwölf gelenkte Bomben und 931 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 203.956 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.534 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.120 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.984 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
13:25 Uhr
Experimentelle ukrainische Drohne in der DVR abgeschossen

Telegram-Kanal des Verteidigungsstabs der Volksrepublik Donezk Der Verteidigungsstab der Volksrepublik Donezk (DVR) teilt mit, dass in der DVR eine experimentelle ukrainische Drohne abgeschossen wurde. Das unbemannte Drohnenmodell mit einem Splitter-Sprengkopf wurde demnach von einer russischen mobilen Feuergruppe abgefangen.
Laut dem Stab sei das Flugobjekt eine verkleinerte Version einer Kampfdrohne des Typs FP-2. Sprengstoffexperten der Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hätten die Drohne entschärft und zur Untersuchung sichergestellt, heißt es.
12:49 Uhr
Ukrainisches Militär vermint Zufahrtswege nach Energodar mithilfe von Drohnen
Laut der Stadtverwaltung von Energodar haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe von Drohnen die Zufahrtswege nach Energodar aus der Richtung des Dorfes Primernoje vermint. Die Minen wurden auch auf angrenzende Gebiete unweit des Dorfes abgeworfen, hieß es.
Die Verwaltung wertet die Aktion als Versuch, Zufahrtswege zu blockieren, Panik zu erzeugen und das normale Leben in den betroffenen Ortschaften zu stören. Sie rät dringend davon ab, die Straßen zu dem Dorf sowie alle Zufahrtswege in dieser Gegend zu befahren.
Das Dorf Primernoje liegt rund zwei Kilometer von Energodar im Gebiet Saporoschje entfernt.
12:16 Uhr
Experte: Ukrainischen Kämpfern droht Einkesselung bei Woltschansk
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko könnten bis zu 1.000 ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselt werden, da die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt vorrücken und das Aufmarschgebiet ausweiten.
"Unsere Jungs arbeiten daran, einen Kessel in Wowtschansk zu bilden. Sollte die Operation erfolgreich verlaufen, wird ein großes Gebiet befreit. Gleichzeitig wird eine Gruppe ukrainischer Kämpfer eliminiert. Zwischen 500 und 1.000 ukrainische Soldaten könnten sich in diesem Raum befinden und eingekesselt werden."
11:43 Uhr
Ukrainische Armee attackiert ziviles Fahrzeug in Energodar: Drei Verletzte
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Fahrzeug in der Industriezone von Energodar wurden drei Zivilisten verletzt. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilt mit, dass einer von ihnen sich in einem kritischen Zustand befinde.
Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhielten.
11:14 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 200 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 68 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 230 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, eine Garage und ein Fahrzeug beschädigt worden.
10:52 Uhr
Militärische Ziele in der Ukraine mit Präzisionswaffen getroffen

Archivbild: Ukrainische Einsatzkräfte löschen einen Brand in einem Gebäude in Kiew, das bei einem Angriff der russischen Streitkräfte getroffen wurde, 30. Juli 2026Maxym Marusenko/NurPhoto via Getty Images / Gettyimages.ru In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Attacke auf Kiew wurde das Terminal Nowaja Potschta getroffen. Dieser automatisierte Sortierkomplex wurde zur Lagerung und Verteilung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt. Dazu gehören Komponenten für die Produktion von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite sowie Robotersysteme und Systeme für die elektronische Kampfführung.
Darüber hinaus hat das russische Militär das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3 in der ukrainischen Hauptstadt angegriffen. Dabei handelt es sich um ein großes Lager mit einer Fläche von ca. 50.000 Quadratmetern. Der Gegner hatte dort Kampfdrohnen (bis zu 15.000 Stück) gelagert, darunter auch solche mit Wärmebildkameras (vom Typ Beschket, Spuk, Komik-A und Gorobez), sowie Bodenkontrollstationen und deren Komponenten.
In der Stadt Saporoschje wurde das Hüttenkombinat Saporoschstal beschädigt. Dieses Unternehmen ist ein führender Hersteller von Blechprodukten, die unter anderem zur Produktion von Panzerungen für Militärfahrzeuge und Schutzwesten verwendet wurden. Außerdem rüstete es schwere Panzerfahrzeuge mit Schutzplatten gegen Drohnenangriffe aus.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

