International

Katastrophenschutz-Kooperation: Moskau und Pjöngjang vereinbaren gemeinsame Aktivitäten

Bei seinem Besuch in der Demokratischen Volksrepublik Korea hat Alexander Kurenkow, der Chef des russischen Katastrophenschutzministeriums, ein wichtiges Dokument unterzeichnet. Dieses legt Maßnahmen im Bereich Nothilfe für die Jahre 2027 bis 2029 fest.
Katastrophenschutz-Kooperation: Moskau und Pjöngjang vereinbaren gemeinsame AktivitätenQuelle: Sputnik © Michail Woskressenski

Der Leiter des russischen Katastrophenschutzministeriums, Alexander Kurenkow, hat die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) zum ersten Mal besucht und sich dort mit seinem Amtskollegen Kim Chol-nam getroffen. Hochrangige Regierungsvertreter haben einen Plan für gemeinsame Aktivitäten für die Jahre 2027 bis 2029 unterzeichnet. Darüber berichten russische Staatsmedien am Montag.

Geplant sei unter anderem, dass die Fachkräfte der Katastrophenschutzbehörde der DVRK die Möglichkeit erhalten, in Russland ihre Aus- und Weiterbildung abzuschließen. Russlands Behörde für den Bevölkerungsschutz werde Pjöngjang bei der Beschaffung von Feuerwehr- und Rettungstechnik aus russischer Produktion unterstützen, wie Medien berichten.

Wie es heißt, seien darüber hinaus gegenseitige Besuche von Delegationen der Katastrophenschutzbehörden vorgesehen. Russische Fachleute wollten sich mit den Erfahrungen ihrer Kollegen in der DVRK vertraut machen. Diese hätten vor, bei ihrem Besuch in Russland Gespräche über die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zu führen.

Laut Kurenkow entwickelt sich die bilaterale Kooperation im Bereich Katastrophenschutz konsequent im Einklang mit dem Vertrag über die umfassende strategische Partnerschaft zwischen der Russischen Föderation und der DVRK.

"Ich bin davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Katastrophenschutzbehörden Russlands und der DVRK im beiderseitigen Interesse liegt und unerlässlich für unsere Länder ist", betonte der russische Minister beim Treffen in Pjöngjang.

Mehr zum Thema ‒ Nach schwerer Explosion: Russland hilft mit Katastrophenschutz in Iran

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.